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Neues Klettererlebnis in Ebreichsdorf

Das Sportzentrum Weigelsdorf ist seit kurzem um eine weitere Attraktion reicher. Ende September wurde der neue knapp 11 Meter hohe Kletterturm der Stadtgemeinde in Zusammenarbeit mit den Naturfreunden und mit viel Politprominenz feierlich eröffnet.

Endlich ist er fertig: Der von vielen ersehnte Kletterturm, der keine Wünsche offen lässt. Bürgermeister Wolfgang Kocevar konnte bei der feierlichen Eröffnung die Landesvorsitzende der Naturfreunde und LAbg. Karin Scheele, NR Carmen Jeitler–Cincelli, Trumaus Bürgermeister NR Andreas Kollross, sowie Pfarrer Pawel Wojciga, der den Kletterturm segnete, herzlich begrüßen. Es kamen aber vor allem viele Schaulustige, um den neuen Kletterturm zu begutachten. Einhelliges Fazit: Die Ergänzung des Sportzentrums ist eine Bereicherung für die Stadt. Von Kletterern der Naturfreunde Weigelsdorf-Ebreichsdorf wurden einige Klettertechniken vorgeführt und sichere Stürze in das Kletterseil simuliert. Danach gab es ein Schnupperklettern und der Turm wurde förmlich gestürmt. „Ich freue mich, dass dieser Kletterturm schon jetzt Jung und Alt anzieht. Mit den Naturfreunden Ebreichsdorf-Weigelsdorf haben wir wahre Experten, die diese Sportart jedem näherbringen können“, so Kocevar. Kosten des Projekts: rund 110.000 Euro, gemeinsam finanziert von der Stadtgemeinde,  der Bundesorganisation der Naturfreunde, der Naturfreundegruppe Weigelsdorf/Ebreichsdorf, Firmen und Sponsoren der Gemeinde sowie der Sportstättenförderung des Landes NÖ.
Foto: B. Zedlacher

Im Gespäch mit Kottingbrunns Kinderbürgermeistern

Celina, Lilly, Nico und Rafael sind zurzeit Kottingbrunns Kinderbürgermeisterinnen und Vize-Ortschefs. Sie eröffnen gemeinsam mit Bürgermeister Christian Macho Gemeindeevents und lernen so ein bisschen die Arbeitswelt eines Politikers kennen. mosaik hat die vier VolksschülerInnen nach ihren Erfahrungen befragt.

Im Büro des Bürgermeisters treffen sich die jungen PolitikerInnen mit mosaik-Herausgeberin Barbara Zedlacher, um vor der großen Eröffnung des Schlossfestes im August ihre Erfahrungen zu erzählen.
Seit 2015 gibt es in Kottingbrunn sogenannte Kinderbürgermeister, die im Rahmen des Rathausbesuches der Volksschulen während des dritten Schuljahres jedes Mal gewählt werden und somit für ein Jahr dieses politische Amt innehaben.
„Bei den Besuchen der Schulen wird sozusagen eine Art Gemeinderatssitzung abgehalten und ihnen die Arbeit eines Gemeinderates erklärt“, erzählt Kottingbrunns Bürgermeister Christian Macho am runden „Bürgermeistertisch“. Und als Abschluss wird dann die Wahl abgehalten – mit richtiger Wahlkabine und allem was dazugehört.
Bei den Veranstaltungen, bei welchen die Kinderbürgermeister mitwirken, wird dann von Christian Macho den  Nachwuchspolitikern immer ein bisschen etwas zum Ablauf erklärt. Die Teilnahme an den Events ist natürlich freiwillig von den Kinderbürgermeistern wählbar. So haben Celina, Lilly, Nico und Rafael im Laufe des Jahres schon einiges kennengelernt und waren bei Adventeröffnung, Faschingsumzug, Ortsreinigung, uvm. live dabei.
„Ein Bürgermeister muss schauen, dass im Ort alles ok ist“, schildert Nico seine Vorstellung von diesem politischen Amt und meint, dass man als Ortschef auch sehr viele Formulare unterschreiben muss. „An Kottingbrunn gefällt mir vor allem, dass nicht so viel verbaut ist und nicht ständig so viele Leute unterwegs sind“, erzählt Celina und Lilly betont ihre Vorliebe für das Wasserschloss und den Schlosspark. „Ich finde es toll, dass man hier als Kind auch alleine rausgehen kann“, meint Rafael zur Lebensqualität am Land und in Kottingbrunn.
Und kann ein Bürgermeister in Ruhe privat einkaufen gehen? „Eher nicht“, ist Lilly überzeugt. Sie würden auf jeden Fall nicht ständig so viele Hände schütteln wollen, sind sich die vier KinderbürgermeisterInnen einig.
Und ein bisschen „politische Bildung“ kommt mit dieser aktiven Teilnahme ganz von alleine, so können alle vier die wichtigsten Farben der Großparteien nennen. Und manchmal kommen auch ganz entzückende Fragen, schmunzelt Christian Macho: „Bei einem Besuch der SchülerInnen kam 2015 die Frage, ob wir denn auch Bodyguards hätten.“ (zed)

Fotos: mosaik/B. Zedlacher