Mit „China Magic in Wien“ ging donau_Kanal im September 2016 erstmals auf Sendung. „Wir haben im August überlegt, was wir als erste Sendung machen wollen“, erzählt Chefredakteur Herbert Wagner, „da passte es sehr gut, einen Beitrag über ein Thema zu machen, das es bisher in Wien so noch nicht gegeben hat.“
Wie kam es zur Idee, einen regionalen TV-Kanal zu gründen? „Benjamin wollte immer schon selbst Fernsehen machen“, erzählt Herbert Wagner, „und er ist dran geblieben. Eines Tages kam er zu mir, er habe einen Sendeplatz bei Kabel plus gecheckt.“ Und damit nahm schließlich alles seinen Lauf, es wurde konzipiert, an der Marke gefeilt, die natürlich geschützt ist. „Es gibt ein Kriterium im lokalen Fernsehen, welches bisher noch gefehlt hat“, erklärt Benjamin Mühlbacher, der die Geschäftsleitung innehat und für die technischen Belange verantwortlich zeichnet – Tagesaktualität! Hier knüpft donau_Kanal an: „Bei uns gibt es für die Kooperationspartner die Garantie, dass spätestens nach 24 Stunden der Beitrag auf Sendung geht“, betont Mühlbacher. Außerdem wichtig war dem Geschäftsführer und zweifachen Papa, dass der technische Hintergrund von höchster Qualität ist. So wurde in vielen Arbeitsstunden daran gearbeitet, dass die Sendungen in HD-Qualität über den Bildschirm flimmern.

Ein Jahr und zwei Sendeplätze in Österreich
Die vielen Arbeitsstunden haben sich schließlich gelohnt: Mittlerweile ist donau_Kanal bei Kabel plus auf Sendeplatz 53 und mit A1 auf Sendeplatz 433 zu finden. Ebenso wurde an der Namensgebung des neuen Senders getüftelt – „einer der vielen TV-Sender mit Zahlen und Buchstabenkombinationen zu sein, hat uns nicht gefallen“, erzählt Herbert Wagner, plötzlich kam im Gespräch mit seiner Frau Silvia der Geistesblitz: „Donau-Kanal“ und Benjamin war sofort begeistert.
Thematisch bezieht sich der „donau_Kanal“ auf Information, Entertainment, Politik, Kultur und Gesellschaft aus der Region Wien und Umgebung. „Aber wenn es thematisch passt, schauen wir natürlich auch über den Tellerrand und senden aus Tirol oder anderen Regionen“, schmunzeln beide. Rund die Hälfte der Beiträge sind bezahlt, wodurch ein nahezu werbefreier Fernsehkonsum gewährleistet wird. Ebenfalls verzichtet wird auf die Moderation, somit präsentieren sich die Sendungen knackig und kurzweilig. Die andere Hälfte wird nach Belieben und Aktualität gestaltet. Neue Sendeformate werden immer wieder ausprobiert – Formate, die vielleicht in anderen kommerziellen TV-Sendern keinen Platz finden. Neben dem herkömmlichen TV-Konsum über den Bildschirm kann die aktuelle Sendung auch genauso über die Homepage www.donaukanal.tv oder einzelne Beiträge über die Facebook-Seite angesehen werden. „Auf Facebook haben wir mittlerweile etwa 30.000 Zugriffe in der Woche“, zeigt sich Mühlbacher stolz.
Und wo sieht sich donau_Kanal in fünf Jahren? „Ich möchte die momentan halbstündige Sendezeit auf eine Stunde erweitern“, so Mühlbacher: „Wir wollen DER überregionale Player werden, den jeder kennt. Ein florierendes Medienunternehmen, fest verankert in der Region.“ (zed)
Foto: donau_Kanal

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