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Bärlauch - Bote des Frühlings

Zwischen Anfang März und Anfang Mai findet man die saftig grünen Bärlauchblätter, die sich auch dazu eignen, roh – zum Beispiel auf ein Butterbrot – verzehrt zu werden. Je später die Saison, desto intensiver und schärfer wird der Bärlauch. Bärlauch ist mit dem Zwiebel, Knoblauch und Lauch verwandt und zählt zu den Lauchgewächsen. Er enthält sehr hohe Mengen an Eisen, Kalium und Vitaminen. Bestenfalls sollten die Bärlauchblätter vor der Blüte verwendet werden, nach der Blüte können sie schon sehr intensiv schmecken und auch Magenreizungen verursachen. Bärlauch eignet sich in der Küche hervorragend für Aufläufe, Knödel, Aufstriche, Suppen oder als geschmackliche Zutat in frischen Salaten. Doch Vorsicht beim Bärlauch pflücken – es kommt immer wieder zu Verwechslungen mit Maiglöckchen und Herbstzeitlosen, die giftig sind und keinesfalls gegessen werden sollten. Der Geruch kann dabei nicht immer als verlässliches Zeichen gewertet werden!

Rezept-Tipp:  Bärlauchpesto

• rd. 100g Bärlauch
• 1 Knoblauchzehe
• 100g Pinienkerne
• 4 EL Olivenöl
• 100g Schafkäse
• nur eine Spur Salz, Pfeffer nach Geschmack
• ein Spritzer Zitronensaft
Bärlauch klein schneiden, Knoblauchzehe schälen und zum Bärlauch pressen. Schafkäse kleinschneiden, dem Bärlauch zugeben. Mit den restlichen Zutaten vermischen und mit Mixstab pürieren. Bärlauchpesto passt gut zu Ofenkartoffeln, Nudeln, als Beigabe im Nudelauflauf oder ein Löffel auf den Salat.

Foto: Pixabay